Wir arbeiten für den Erfolg unserer Mandanten – diesem Credo hat sich die Kanzlei Bergdolt ganz verschrieben. Unsere Fachleute setzen dieses Credo in jedem Fall und für jeden unserer Mandanten individuell in der Praxis um – ganz gleich, ob im Schriftverkehr, in Gesprächen oder vor Gericht.

Eine wesentliche Tätigkeit der Kanzlei Bergdolt ist auch auf der Gesetzgebungsebene. In dem relativ jungen Bank- und Kapitalmarktrecht ist gerade der europäische Gesetzgeber sehr aktiv. Es gilt hier, am Nerv der Zeit zu bleiben und den Anleger bereits in diesem Stadium optimal zu schützen.

Hier finden Sie unsere aktuellen und prägnanten Tätigkeiten:

Der europäische Gesetzgeber diskutiert über mehr Anlegerschutz.
Die Rede von Frau RAin Bergdolt vor der Financial Service User Group (FSUG) der Eurpäischen Kommission finden Sie unter: Pressemitteilungen

Der deutsche Gesetzgeber möchte die EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie 2014/17/ЕU (ABl. L 60 vom 28.2.2014, S. 34) umsetzen und dabei überobligatorische Änderungen einführen.

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) begrüßt grundsätzlich das Gesetzgebungsvorhaben.
Er weist allerdings darauf hin, dass im Wege der Umsetzung Neuregelungen eingeführt werden, die über den Regelungsinhalt der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie hinausgehen.
Der DAV regt folgende Änderungen an:
1. Verlängerung der Bedenkzeit gem. § 495 Abs. 3 BGB-E auf 14 Tage, analog der Laufzeit für ein Widerrufsrecht.
2. Beibehaltung des derzeit gültigen „ewigen Widerrufsrechts“ bei versäumter oder fehlerhafter Widerrufsbelehrung,damit sie mit dem europäischen Modell korrekter und vollständiger Verbraucherinformation in Einklang steht.
3. Erstreckung der Deckelung der Vorfälligkeitsentschädigung auf Verbraucherdarlehen entsprechend der neuen Terminologie als Oberbegriff.
4.Keine Rückwirkung gesetzlicher Änderungen im Widerrufsrecht.

Im Einzelnen: Stellungnahme zu der Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Die vorgeschlagene Änderung des Börsengesetzes würde es nach den neuen § 39 Abs. 2 S.3 BörsG gestatten, ein Delisting innerhalb von sechs Monaten nach einem Übernahme- oder Pflichtangebot gemäß den Vorschriften des WpÜG durchzuführen, ohne hieran weitere Voraussetzungen wie etwa einen Hauptversammlungsbeschluss oder ein im Spruchverfahren überprüfbares Barabfindungsangebot zu knüpfen. Auch hiergegen wird versucht, im Sinne des Anlegers etwas zu unternehmen:
Stellungnahme des Ausschusses für Bank- und Kapitalmarktrecht im Deutschen An-waltsverein zu dem Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und der SPD zum Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie