Die MBB Clean Energy AG ist insolvent. Das Insolvenzverfahren ist bereits eröffnet und Rechtsanwältin Bergdolt ist in den Gläubigerausschuss gewählt worden. Leider sind nach dem Stand der Dinge keine hohen Zahlungen an die Anleger der MBB zu erwarten. Es gibt jedoch andere Möglichkeiten möglichst große Teile der Anlagesumme zurückzuholen.

Die Lage

Bei der Ausgabe der Anleihe ist ein schwerer Fehler passiert. Die sog. Globalurkunde, das Dokument, in dem die Existenz der Anleihe neidergelegt wird, ist unwirksam. Technisch gesehen hat es also nie eine Anleihe gegeben. Daraus ergeben sich Ansprüche der Anleger auf Schadensersatz. Diese bestehen gegen mehrere Parteien, die an der Erstellung der Globalurkunde beteiligt waren.

Möglichkeiten

Die GKK Partners Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist die Treuhänderin der Anleihe. Sie hat Gelder, die die Anleger bezahlt haben, an die MBB freigegeben. Wir haben für Anleger rechtskräftige Gerichtsurteile erstritten, aus denen sich eine Haftung der GKK in Höhe von 15% der Anlagesumme ergibt.

Die Verwahrstelle Clearstream hat die Globalurkunde gemeinsam mit der MBB erstellt und sie dann in Verwahrung genommen. Sie hat den offensichtlichen Fehler (es fehlte eine Unterschrift) nicht bemerkt und die Globalurkunde trotzdem verwahrt. Unserer Auffassung nach hätte die Clearstream die Urkunde genau prüfen müssen und der MBB mitteilen, dass sie so nicht bestehen kann. Dies hat sie nicht getan.

Das Bankhaus Martin hat die Clearstream bei der Erstellung der Globalurkunde unterstützt. Auch hier ist niemandem der grobe Fehler aufgefallen. Auch hieraus ergibt sich eine Haftung.

Wir haben bereits Urteile gegen die GKK erstritten, die die Haftung in Höhe von 15% bestätigen. Gerne werden wir auch für weitere Anleger tätig, die gegen die GKK vorgehen wollen.

Gegen Cleastream und das Bankhaus Martin werden wir zeitnah Klagen über die verbleibenden 85% der Anlagesumme einreichen. Wir gehen davon aus, dass die beiden Institutionen für Ihre Versäumnisse geradestehen müssen und die Anleger einen entsprechenden Schandensersatzanspruch haben. Auch hier vertreten wir Sie gerne und reichen für Sie Klagen ein.

Achtung: Alle Ansprüche verjähren mit hoher Wahrscheinlichkeit am 31.12.2017. Um für Sie aktiv werden zu können, bitten wir Sie, uns bis zum 10.12.2017 mitzuteilen, ob Sie wollen, dass wir Sie vertreten. Gerne können Sie das Kontaktformular nutzen oder uns anrufen oder eine E-Mail schicken.