201911.25
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Insolvenz bei Golfino – auch Anleihegläubiger betroffen

Es hat eine weitere Mittelstandsanleihe erwischt. Der Bekleidungshersteller Golfino aus Glinde in Schleswig-Holstein musste am 15.11.2019 einen Insolvenzantrag stellen. Das zuständige Amtsgericht Reinbek hat daraufhin ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet.

Von dieser Insolvenz betroffen ist auch eine Anleihe, die von dem Golfausrüster emittiert worden war. Sie sollte mit 8 % verzinst sein und wurde in Höhe von 4 Mio. EUR begeben.

Nach eigener Aussage von Golfino ist man europäischer Marktführer im Bereich Golfbekleidung und habe ein operativ funktionierendes Geschäft.

 

Nichtsdestotrotz müssen sich die Anleihegläubiger nun Sorgen machen, wie es mit den Rückzahlungsverpflichtungen weitergehen soll.

Wichtig ist, die Interessen möglichst früh im vorläufigen Insolvenzverfahren zu bündeln.

Rechtsanwältin Daniela Bergdolt hat sich deswegen bereits als Mitglied im vorläufigen Gläubigerausschuss der Golfino AG beim Amtsgericht Reinbek beworben. Durch die Präsenz von auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwälten im Gläubigerausschuss, die die Interessen der Investoren wahrnehmen, ist gesichert, dass deren Belange dort in ausreichendem Maß berücksichtigt werden.

In naher Zukunft stehen einige Weichenstellungen an, die insbesondere für die Anleihegläubiger wichtig sind. Es wird unter anderem darum gehen, ob ein gemeinsamer Vertreter bestellt wird, der dann speziell die Belange der Anleihegläubiger vertritt. Auch gilt es, eine Gläubigerversammlung vorzubereiten, um Informationen an alle Betroffenen gleichmäßig weiterzugeben.

Wenn auch Sie zu den Betroffenen der Golfino-Insolvenz gehören und Interesse am Verfahren haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu unserer Kanzlei auf. Wir beraten Sie und geben Ihnen auf Basis Ihrer individuellen Situation eine Empfehlung, wie Sie sich hier am besten verhalten können.